Was ist Markenführung und warum Sie dafür ein MAM brauchen

Brand Management ist die strategische Erhaltung einer Marke oder eines Produkts in einem bestimmten Markt. Erfolgreiches Brand Management sorgt für mehr Verkäufe, aber vor allem für einen gutes Image und erzeugt bestimmte Werte, die Kunden mit einer Marke fortan verbinden. Auch die Differenzierung von Wettbewerbern ist ein wichtiges Ziel, denn eine erfolgreiche Marke ist vor allem eins: unverwechselbar.

Brand Management: Sorgen Sie für Markenkonsistenz! 

Wichtig ist, dass Brand Management ein Prozess ist. Unternehmen, die viele Marken besitzen und mit viele Partnern oder Agenturen zusammenarbeiten, stehen vor der Schwierigkeit, die Markenkonsistenz sicherzustellen. Daher ist Markenführung eine Daueraufgabe. Unternehmen investieren viel, um die Markenintegrität zu schützen, vor allem wenn sie über viele verschiedene Kanäle kommunizieren. Sie müssen gewährleisten, dass alle Marketingmaterialien richtig gebrandet sind und den Markenrichtlinien des Unternehmens ensprechen. Dei Verantwortliche müssen sicherstellen, dass die Inhalte immer aktuell und relevant sind und die neuesten Versionen verwendet werden.

Vorteile von Brand Management

Wenn Brand Management richtig umgesetzt wird, führt das zu einer starken Brand Relationship, also dem Aufbau einer emotionalen Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen. Das langfristige Ziel ist die Brand Loyalty, also die Markentreue, die ein Kunde einem bestimmten Unternehmen entgegenbringt. Wenn sich diese einstellt, ist die Kundenbindung erfolgreich. Das zahlt sich aus: Es ist erwiesen, dass eine kontinuierliche Markenpflege und -positionierung zu größeren Umsätzen führt. Den monetären Wert einer Marke kann man auch messen, der Fachbegriff dafür ist Brand Equity (Markenwert).

Hauptvorteile von Brand Management auf einen Blick

  • Höhere Umsätze durch Beziehungsaufbau zum Kunden
  • Stärkere Wahrnehmung der eigenen Marken
  • Langfristige Kundenbindung
  • Mehr Freiheit bei der Preisgestaltung

Besonders der letzte Punkt wird oft übersehen: Wer effektives Brand Management betreibt und starke Marken aufbaut, kann höhere Preise ansetzen. Denn die Marke hat dann eine bestimmte Brand Equity, also einen Mehrwert für den Kunden auch bereit sind, entsprechend Geld auszugeben. 

Erstellung, Verwendung & Kommunikation einer Marke

Eine Marke managt sich natürlich nicht mit dem Bauchgefühl. Brand Manager arbeiten meist mit Hilfe von Guidelines, in denen zentrale Komponenten der Marke festgelegt werden. Ebenso wichtig: alle Komponente (Bilderwelt, Farben, Logos, Schriften) müssen zugänglich sein - unternehmensweit aber auch für Partnerunternehmen, Agenturen und Händler.

Je mehr Beteiligte es gibt, desto wichtiger ist es, die Markenintegrität zu schützen. Diese Aufgabe übernimmt ebenso der Brand Manager: Er oder sie wählt passende Komponenten aus, kommuniziert die erwähnten Richtlinien an Partner und überwacht die Markenkonsistenz, meistens in Form eines Monitoring von allen markenrelevanten Inhalten.

Grafik mit Zahlen: Investitionen in DAM-Systeme zahlen Sich aus: 9% haben den Umsatz um 10% oder mehr gesteigert. 97% haben die Kosten für die Erstellung von Assets um 10% oder mehr gesenkt. 86% haben das Risiko um 10% oder mehr reduziert. 97% haben die Produktivität um 10% oder mehr gesteigert.

Welche Rolle spielen Assets im Brand Management?

Die Kundenkommunikation erfolgt im Omnichannel Marketing über viele verschiedene Kanäle, entsprechend komplex sind die Marketingprozesse hinter den Assets. Daher ist die optimale Organisation von Brand Assets ist ein wesentlicher Bestandteil gelungenen Brand Managements. Dazu gehört selbstverständlich auch das Teilen von Assets mit Vertriebspartnern, Händlern, Agenturen... Ein Media Asset Management System (MAM) ist hierfür das perfekte Hilfsmittel, um digitale Mediendateien zentral zu pflegen, organisieren und freigeben.

Time-to-Market verkürzen, Umsatz steigern

Die Marktforschungsexperten von IDC haben die erzielten Effekte in Marketingabteilungen untersucht, Digital Asset Managment-Systeme eingeführt haben zur Steigerung des Outputs von digitalen Marketingaktivitäten. Die Ergebnisse (IDC-Studie, 2015):

  • 79 Prozent haben den Umsatz deutlich gesteigert.
  • 97 Prozent haben die Kosten für die Erstellung von Assets deutlich gesenkt.
  • 97 Prozent haben die Produktivität deutlich erhöht.

Eine profesionellee Lösung für Media Asset Management wie SixOMC erleichtert die Suche nach Marketing-Assets und ermöglich das komfortable Teilen von freigegebenen digitalen Assets. Die die benötigten Marketinginhalte werden schnell gefunden, die Produktion von Marketingmaterialien und Kampagnen wird dadurch beschleunigt - und so die Time-to-Market verkürzt. Es ist damit einfacher sicherzustellen, dass Content, Produktbilder und andere Assets,  immer aktuell und relevant sind, dass nur die neuesten Versionen verwendet werden. 

Beispiele aus der Praxis: Markenpflege & Media Asset Management

Six unterstützt viele Unternehmen dabei, diese Herausforderungen im Bereich Brand Management zu meistern, wie zum Beispiel die Bitburger Braugruppe, Orion oder Deutsche Steinzeug. Um alle Assets und Bilddateien verbindlich auf dem neuesten Stand zu halten, setzen Sie auf SixOMC Media Asset Management.

Die Bitburger Baugruppe stellt Materialien unmittelbar nach der Freigabe in der Mediendatenbank zur Verfügung. Auf diese Weise konnte Bitburger seine Workflows deutlich verschlanken. 

Die Deutsche Steinzeug vertreibt mit mehreren Eigenmarken hochwertige Fliesen für Architekturkeramik in aller Welt. Ohne das Bilder und andere digitale Assets in verschiedenen Systemen regelmäßig aktualisiert werden müssen, verkürzt sich die Zeit bis zur Bereitstellung von aktuellen Markeninhalten durch das neue SixOMC Asset Portal beträchtlich.

Webinar — "Das Selfservice-Markenportal für Vertriebspartner, Kunden und Agenturen"

Geben Sie Ihren Händlern, Vertriebspartnern, Kunden oder Agenturen die Möglichkeit, markenrelevente Informationen einfacher zu nutzen!  Mit SixOMC AssetPortal werden sie selbstständig Assets suchen, filtern und downloaden. Erfahren Sie mehr in unserem Webinar am 17. Juni 2021.

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